29.5.20

Stoma: Daten und Fakten

Kurzübersicht Stoma:

  • Deutschlandweit leben etwa 160.000 Menschen mit einem künstlichen Darmausgang
  • In der Fachsprache wird ein künstlicher Darmausgang als Enterostoma bezeichnet. Je nach Lage wird dieser in Kolostoma (Dickdarmausgang) und Ileostoma (Dünndarmausgang) unterteilt
  • Eine künstliche Harnableitung wird als Urostoma bezeichnet
  • Stoma kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet "Öffnung" oder "Mund"
  • Ein Stoma kann temporär oder permanent sein
  • Durch ein Stoma kann der Stuhl bzw. Harn aufgrund der fehlenden Verschließfunktion nicht mehr bewusst gehalten werden
  • 70 Prozent der Patienten erhalten ein Stoma aufgrund einer Darmkrebserkrankung
  • Des Weiteren zählen zu den Gründen einer Stomaanlage schwere chronische Darmerkrankungen wie beispielsweise Colitis ulcerosa und Morbus Crohn
  • Medizinische Hilfsmittel dienen zur Aufnahme der Ausscheidungen - diese können über Hilfsmittelleistungserbringer bezogen werden
  • Eine Stomaanlage ist oftmals eine lebensrettender Eingriff

Neben den medizinischen Anweisungen und Tipps von Stomaexperten erhält man zudem zusätzlich in Selbsthilfegruppen praktische Hilfen für den Alltag, Beruf und Freizeit.

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